weil.
Für Alleinerziehende

Sie machen das allein.
Aber nicht alles.

Fast alles, was es für Eltern gibt, geht stillschweigend von zwei Erwachsenen aus. Hier nicht. Hier gibt es Termine nach dem Zubettbringen, eine Runde mit Menschen, die es auch allein machen, und einen Kurs, in dem niemand fragt, wo denn der andere Elternteil bleibt.

Ein Mantel am Haken, davor ein Paar große und ein Paar kleine Schuhe in einem hellen Flur

Der zweite Erwachsene fehlt. Nicht nur beim Abwasch.

Alleinerziehende sind selten schlechter organisiert als andere Eltern. Meistens sind sie es besser. Was fehlt, ist etwas anderes: jemand, der abends sagt „Das hast du gut gemacht“, oder „Das war jetzt zu viel“, oder einfach nur „Ich hab’s auch gesehen“.

Ohne diesen zweiten Blick wird jede Entscheidung schwerer, jeder Streit mit dem Kind lauter, jede schlechte Nacht länger. Nicht, weil Sie es nicht können. Sondern weil niemand dauerhaft allein die Instanz für alles sein kann.

Genau da setzen wir an. Nicht mit Tipps, die Sie längst kennen, sondern mit dem, was gerade keiner bietet: Zeit, Zuhören und einen zweiten Kopf. Wertschätzend und ressourcenorientiert: Es geht nicht um Schuld, sondern darum, Verantwortung zu übernehmen.

Was es hier gibt

Die Abendrunde

25 € pro Abend

Alle zwei Wochen um 20:30 Uhr, wenn die Kinder im Bett sind. Sechzig Minuten online, mit anderen, die es auch allein machen. Kein Programm, kein Kurs, keine Hausaufgabe. Ein Raum, in dem man sagen kann, wie die Woche wirklich war, und jemand hört zu. Moderiert, damit alle dran kommen.

Offene Gruppe, kommen und gehen, wie es passt. Fünferkarte 110 €.

Der Kurs: Fünf Abende

189 €

Fünf Abende à 90 Minuten in einer festen Gruppe von sechs bis acht Alleinerziehenden. Die Themen sind andere als in jedem Elternkurs, weil Ihr Alltag ein anderer ist.

Die fünf Abende

1. Allein entscheiden. Wie man Entscheidungen trifft, wenn niemand gegenhält, und wie man aufhört, sie nachts noch dreimal zu drehen.

2. Der andere Elternteil. Kontakt, kein Kontakt, Streit, Funkstille. Was Kinder davon brauchen und was nicht.

3. Mein Kind ist nicht mein Partner. Wie Nähe gut bleibt, ohne dass das Kind die Lücke füllen muss.

4. Erschöpfung. Was trägt noch, was nicht mehr, was muss weg. Der Abend, an dem es ausnahmsweise nicht um das Kind geht.

5. Hilfe holen. Was es gibt, wer es bezahlt, und warum das Jugendamt eine Hilfe sein kann und keine Drohung.

Für Alleinerziehende mit Wohngeld oder Bürgergeld 95 €. Ohne Nachweis, wir vertrauen Ihnen.

Die Spätsprechstunde

45 €

Dreißig Minuten, auch um 21 Uhr, mittwochs, donnerstags und freitags. Für den Moment, in dem etwas brennt und Sie es nicht bis nächste Woche mit sich herumtragen wollen. Kurzfristig buchbar, meist innerhalb von zwei Tagen.

Das Entlastungsgespräch

95 €

Eine Stunde, in der es ausdrücklich nicht um das Kind geht, sondern um Sie. Was Sie tragen, was Sie nicht mehr tragen wollen, und was Sie sich seit Monaten nicht erlauben. Danach ist meist klarer, was als Nächstes wegkann.

Einmalig oder als Fünferkarte 430 €.

Beratung zum Kind

95 €

Sechzig Minuten zu dem, was mit Ihrem Kind gerade los ist. Nein-Sagen, Rückzug, Schule, Wut auf den anderen Elternteil, Wut auf Sie. Wir suchen zusammen den Grund, nicht die Schuld.

Einmalig oder als Fünferkarte 430 €.

Ein Teller, ein kleiner Teller und zwei Gabeln auf einem Holzabtropfgitter

Termin wählen

Suchen Sie sich einen freien Termin aus. Sie bekommen sofort eine Bestätigung und den Videolink per Mail. Bezahlt wird nach dem Gespräch, per Rechnung.

Der Kalender wird von Cal.com bereitgestellt. Falls er nicht lädt: kurz schreiben, wir melden uns mit Terminvorschlägen.

Falls das Geld gerade nicht da ist.

Erziehungsberatung gibt es auch kostenlos, in jeder Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Das ist kein schlechteres Angebot, nur ein anderes, oft mit Wartezeit. Die nächste Stelle finden Sie über die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Und der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) kennt die Stellen, die wirklich etwas von Ihrem Alltag verstehen. Und natürlich gibt es auch Hilfen über das örtliche Jugendamt, den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD).